Lerneinheit 3: Mittelverausgabung

Thema 1 Grundfragen des Finanzmanagement: Zentrale und dezentrale Budgetverantwortung

Im folgenden Screencast zum Einstieg erklärt Professor Ziegele, was zentrale und dezentrale Budgetierung ist und wie diese in der Gesamtstruktur des Budgetierungsmodells einer Einrichtung eingebettet ist. Dabei werden Vorteile der zentralen- und dezentralen Budgetierung erläutert.

Im folgenden Video werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die finanziellen Kompetenzen von der Leitung auf die Fachbereiche übertragen kann. Dabei werden die Fragen beantwortet, wie das Geld für Fachbereiche flexibler einsetzbar ist, wie man mit leistungsorientierter Zuweisung sowie Personalkostenbudgetierung den Fachbereichen größere finanzielle Verantwortung übertragen kann. So wird aufgezeigt, wie man schrittweise das Fachbereichs-Globalbudget erhöhen kann von einer eher zentralen Verteilung bis hin zu einer deutlich dezentraleren Verteilung.

Im folgenden Text geht es um das Thema Globalbugets. Wenn eine Hochschule ein Globalbudget erhält, stellt sich die Frage, wer die gewonnenen Freiheiten nutzen soll: Die Hochschulleitung, um eine starke finanzielle Führung zu realisieren, oder die dezentralen Einheiten vor Ort (Fachbereiche, Institute, Einrichtungen), die Probleme und Bedürfnisse am besten kennen. Oder beide in bestimmten Mischungen. Zudem muss die Verbindung zwischen Mittelvergabe und Mittelverausgabung geschaffen werden: Wenn die Fachbereiche Anreize über leistungsorientierte Finanzierung erhalten, dann müssen sie auch die finanzielle Freiheit haben, ihre Leistungen selbst zu steuern. Eine Bildung dezentraler Globalbudgets wird damit auf jeden Fall eine zu lösende Aufgabe sein. Daran schließen sich verschiedene Fragestellungen an: Wie umfangreich sollen dezentrale Globalbudgets sein? Wie ist die Personalkostenbudgetierung zu gestalten? Welche Rolle können interne Märkte spielen? 

Nach Bearbeitung des Textes empfehlt es sich die folgenden Aufgabe zu lösen. Es stehen vier Aufgaben (Aufgabe 1 – 4) inklusive Musterlösungen zur Lernstandüberprüfung zur Verfügung. Zusätzlich gibt es zwei Aufgaben (Aufgabe 5 – 6) mit Bezug zur beruflichen Praxis (ohne Musterlösung).  

Im anschließenden Dokument sind die Musterlösungen zu Aufgabe 1 - 4 enthalten.

Als Abschluss zum ersten Themenblock gibt es Aufgaben zu der Frage „Wie schafft man einen Zentralpool?“. In dem darauf folgenden Screencast erklärt Professor Ziegele, wie diese Frage bestenfalls zu beantworten ist und welche Schritte dafür eingeleitet werden müssen. Wir empfehlen erst zu versuchen die Aufgabe zu beantworten und anschließend den Screencast mit Lösungsansätzen anzusehen.



Bisher wurde noch kein Kommentar abgegeben.