Lerneinheit 6 Akademisches Controlling und Hochschulsteuerung
Akademisches Controlling und Hochschulsteuerung
In dieser Lerneinheit geht es um die Rolle des Controllings in der Hochschulsteuerung. Durch die hier bereitgestellten Materialien werden verschiedene Aspekte dieses Themenkomplexes beleuchtet. Zunächst geht es um allgemeine Gestaltung des Hochschulcontrollings. Dies wird angereichert durch verschiedene Beispiele aus der Praxis, in denen Controlling als Instrument an Hochschulen eingesetzt wurde. Dabei werden auch verschiedene Probleme, die durch Hochschulcontrolling entstehen können, erläutert. Anhand dieser Erkenntnisse entwickelt Professor Ziegele eine Definition für akademisches Controlling, welches speziell auf Hochschulen zugeschnitten ist und verdeutlicht, wie die größten Probleme vermieden werden können. Die Zusammenstellung der Materialien wurde so ausgewählt, dass erst die Grundlagen des Controllings erarbeitet werden können und anschließend Probleme und Lösungsansätze speziell für das Controlling im akademischen Kontext verdeutlicht werden. Dabei liegen auch Aufgaben vor, die eine weitere Auseinandersetzung mit dem Material ermöglichen.
Im Screencast „Gestaltung des Hochschulcontrollings“ erklärt Professor Ziegele die Grundüberlegungen, wie Hochschulcontrolling zu gestalten ist und welche Aspekte dabei besonders zu beachten sind. Dabei geht er darauf ein, welche Probleme besonders häufig im Controlling auftreten können.
Die Aufgabe „Fallstudie Controlling“ beschreibt ein fiktives Szenario einer Hochschule. Dabei soll für das Controlling an der Universität ein Zukunftskonzept entwickelt werden. Zu dieser Aufgabe liegt keine Musterlösung vor. Sie kann dennoch genutzt werden um eine Idee von möglichen Rahmenbedingungen zu bekommen und zumindest über die Antworten zu den Aufgaben nachzudennken.
Im folgenden Dokument sind zwei Texte zum Thema Hochschulcontrolling verlinkt, die bearbeitet werden sollten bevor man sich mit den folgenden Themen befasst.
Im Screencast „Hochschulcontrolling am Beispiel NRW 2010“ zeigt Professor Ziegele anhand eines ausgewählten Beispiels des Konzeptes, wie Hochschulcontrolling nicht genutzt werden sollte. Dabei geht er darauf ein, welche Probleme entstehen, wenn man aus gemessenen Werten im Controlling automatische Entscheidungen ableitet, anstatt Zahlen zur Grundlage weitergehender Reflexionen zu machen.
Im Screencast „Elemente des Akademischen Controllings“ erläutert Professor Ziegele wie man einen Controlling Begriff im Hochschulkontext entwickeln kann und stellt eine erste Definition des Begriffs vor.
Im Text „Das Akademische Controlling an deutschen Hochschulen – (AkCont) – Grundlagen, Arbeitsformen, Organisation“ wird ein „akademisches Controlling“ vorgestellt, welches auf den akademischen Kontext abgestellt ist und sowohl Finanzcontrolling als auch Controlling von Forschung und Lehre beinhalten. Zentrale Aufgabe des Modells ist es, die hochschulischen Prozesse der Entscheidung und Steuerung zu unterstützen und einen Zusammenhang zu den Zielen der Hochschule herzustellen. Exemplarisch wird dieses prozessorientierte Verständnis erläutert, das gleichzeitig eine enge Verbindung zwischen Controlling und Qualitätsmanagement schafft.
Der Text „Akademisches Controlling und hochschulinterne Zielvereinbarungen“ zeigt anhand eines Beispiels der Technischen Universität München, welche Rolle Zielvereinbarungen im akademischen Controlling spielen können. Dazu werden drei Fragen geliefert, die beantwortet werden sollen.